Das kommende Jahrhundert würde nur noch zwei Typen zulassen, zwei Konstitutionen, zwei Reaktionsformen: diejenigen, die handelten und hoch wollten und diejenigen, die schweigend die Verwandlung erwarteten.

– Gottfried Benn: Prosa und Autobiographie in der Fassung der Erstdrucke. Hrsg. von Bruno Hillebrandt. Frankfurt a. M.: 21998, S. 207

Auf der Erde leben Aliens und Außerirdische. Aliens machen sich die Erde untertan, verbreiten Furcht, verdrehen die Wahrheit, vergiften den Planeten und säen Tod. Aliens haben sich entschieden, „in der Lüge zu leben und eine Maske zu tragen“.1 Die Kosmischen Menschen gehören zu den Außerirdischen. Sie lieben diesen Planeten.

Stell dir vor, du bist ein Außerirdischer aus einer fernen, helleren und bewussteren Galaxis. Du hast dich entschieden, die Erde zu besuchen und bist darum hier herabgestiegen. Es gibt einen klar umrissenen Auftrag für dich. Deine Mission ist es, der Erde und ihren Bewohnern bei ihrer Transformation zu helfen. Du bist ein Sternenbote aus einer lichteren Welt.

Du wusstest, dass es nicht leicht wird. Als Außerirdischer musstest du dich in Gänze in dieses Leben hineinwerfen und die Zuschauerrolle aufgeben, dich verbinden, dich vermischen, wirklich irdisch und Fleisch werden. Damit nicht genug: Du durftest und darfst als Mensch deinen kosmischen Ursprung und deinen Auftrag nicht vergessen. Sein Sternenwesen zu verlieren, geht schneller als du glaubst. Oder gehört es zur Mission, sich ganz zu vergessen, um wirklich hier anzukommen und sich so zu fragen: Wer bin ich? Was soll ich tun?

Warum du? Warum kann kein anderer tun, was du tun musst? Als Kosmischer Mensch bist du nicht austauschbar. Du bist ohne Alternative. Für deinen Auftrag gibt es nur dich. Nur dir war deine Mission zuzutrauen. Deine kosmische Heimat vertraut dir, dass du dich an das Sternenlicht erinnerst und es in die Welt strahlst. Die Erfüllung deines Auftrages verbindet dich mit deiner zentralen Herkunft. Dein Leben ist eine zeiträumliche Brücke, eine kosmische Schleuse, ein Warp-Antrieb.

Wo Raum ist, gibt es Ausdehnung. Weil du das Sternenlicht hier hineinträgst, ist die Erde kein Staubkorn im All. Das Universum ist eine Einheit. Welten durchdringen sich. Planeten stabilisieren sich wechselseitig. Weil deine höhere und hellere Galaxis zugleich existiert, kannst du deinen Auftrag erfüllen. Es gehört zum Wesen der Raumfahrt, das Alte hinter sich zu lassen, neue Welten zu erforschen und zu erschaffen. Eine ganze Epoche spürt die Neugeburt des Jetzigen. Aber im Erinnern deiner kosmischen Herkunft bleibst du du selbst, bist du ein Außerirdischer, kommst du durch diese Zeit. Erinnere dich. Bitte.

1 Diana Luppi: E.T. 101: Die Kosmische Bedienungsanleitung zur planetaren Evolution. Vereinfachte Notausgabe Erde. Ein Gemeinschaftswerk von Mission Control und Zoev Jho. Aus dem Amerikanischen von Dagmar Kreye. Frankfurt a. M.: 51999, S. 30

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