Neugeburt des Jetzigen

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„Weh, weh, du große Stadt Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen! Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen um sie, weil ihre Ware niemand mehr kaufen wird.“ Offenbarungen 18:2 und 18:10-11

Du fühlst vielleicht auch deutlich, dass „eine Neugeburt und ein Zusammenbruch des Jetzigen nahe und schon spürbar“ ist (H. Hesse: Demian, S. 144). Wir sind in eine neue Phase der Weltentwicklung eingetreten. Herzlich willkommen im 21. Jahrhundert!

Schaue ich auf Europa, denke ich an die Jungfrau Europa, in der Hand hoch einen vollen Strauß blühender Rosen haltend, wird sie schicksalhaft von einem verschlagenden Gott in der Gestalt eines Stieres ihrer Jungfäulichkeit beraubt. Fuck the EU. Ein Stier. Ein Bulle der Börse, geprägt auf einer Zwei-Euro-Münze. Das gilt für alle Erdteile. Mittlerweile ist das ganze Weltfinanzsystem auf allen Vieren stöhnend, angezählt und kurz vor dem Knockout.

Die globalen Veränderungen mit dem Krieg gegen die Menschheit und ihren Flüchtlingsströmen sind Teil des Neoliberalismus. Aber es wird geflüstert, dass das alte Establishment an Macht und Einfluss verloren hat und sich die globale Weltordnung verändert. George Herbert Walker Bush, der Pate der New World Order, ist nicht mehr. Bündnisse fallen auseinander. Der Freund-Feind-Kompass dreht sich im Kreis. Die Marionetten der sterbenden Parteien geben zunehmend steife, ungelenke Figuren ab; sie haben sich verheddert. Sie hochverraten sich immer mehr. Ihre hysterisch vorgetragenen Sprechrollen sind sinnentleert wie postsexuelle XY-Damenbinden. Es gibt Aufstehen, Gelbwesten, Pegida, Q, Reichsdeutsche und Selbstverwaltende. Es gärt.

Die einzigen, die den Knall noch nicht gehört haben wollen, sind die zwangsfinanzierten Sender wie die privaten Medienunternehmen,– die Nutznießer der alten (transatlantischen) Werteordnung. Ihnen bleibt nichts übrig, als weiterzumachen mit Belanglosigkeiten, dämlichen Scheindebatten, Halbwahrheiten, Fake-News, Propaganda, Image-Design, Denunziationen und geframten Faktenfindern. Und doch wissen sie, dass ihre monotonen Schallplatten mit den Relotius- und Feliks-Hits Kratzer bekommen hat. Immer weniger hören Ihren Charts zu. Das ganze System ist überdreht wie eine Spieluhr, die nur noch komische Töne von sich gibt: „Wir-KRRR-affen-das.“

Der Kosmische Mensch behält einen klaren Kopf. Er lässt sich nichts (mehr) aufschwatzen. Er lauscht der Wahrheit, die in seinem Herzen spricht und folgt ihrer Stimme. Der Kosmische Mensch lebt in der Seelengemeinschaft. Die Saat der Zwietracht findet dort keinen Nährboden.

Aber der PAPST ist noch der PAPST. Gehört der nicht zu den 1%, welche mehr als die Hälfte des globalen Vermögens besitzt? Franziskus, ein Mann seines Wortes? I-A. Ein Mann des Mainstreams. Und sollte man nicht seinen Worten Taten folgen lassen? Mit der Reise auf die Insel Lampedusa vor Sizilien wollte Franziskus vor sechs Jahren klar machen, dass das Eintreten für Flüchtlinge und Menschen in Not zu den Prioritäten seines Pontifikats gehöre. Wie viele Gestrandete hat der Vatikan und seine Kirche mittlerweile aufgenommen? (Es sind doch genug junge Männer und Kinder dabei gewesen.) Hat der Vatikanstaat den Migrationspakt unterschrieben? Die Kirche ist zwar nur Ständiger Beobachter, aber Kirche, UNO und One World passen gut zusammen. 2019 hat Franziskus von Arabien in Abu Dhabi seine Geschwisterlichkeit mit dem Islam entdeckt. Ist das der nächste Schritt zur One World Religion?

Bild von qimono auf Pixabay
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„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.“ Offenbarung 21:1

Der kosmische Christus inspiriert und erweckt Gott und Kosmos im Menschen. In den Tiefen des eigenen Ich findet der Mensch sein geistiges Urbild. Dort erkennt der Mensch, was es heißt, ein Individuum zu sein: die Individualität meint nicht nur die Einmaligkeit seiner Existenz und seines Lebens, sondern zugleich die Unteilbarkeit und den Zusammenhang mit der Menschheit und dem Leben als Ganzes. Erst hieraus ergibt sich ein selbst- und weltverantwortetes Leben. Das ist kosmisches Bewusstsein.

Solange in der Kirche die geistlose Irrlehre vorherrscht, es gäbe nur ein Kind Gottes mit göttlicher Abstammung, während wir herkömmlichen Menschen sterblich seien, bleibt der PAPST eine tragische Figur einer tragischen Organisation. Er sollte es machen wie seinerzeit Krishnamurti: den Orden auflösen.

Die kosmischen Menschen nehmen die Neugestaltung der Welt selbst in die Hand. Die Träger des Neuen Zeitalters sind gekommen. Es geht los.

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